Sie sind gegen die bekannte Faust im Sack

Reiden | 01.04.2016 13:33, rva, 0 Kommentare

Die Gesichter hinter den Namen der Kandidatenlisten (2/3)  

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1/5 Emad Eldin Ashour

Am 1. Mai haben die Reider Stimmberechtigten die Qual der Wahl. Nicht weniger als zehn Frauen und Männer kandidieren als Gemeinderat.

Vor vier Jahren wurde Bruno Geiser (40) in den Reider Gemeinderat gewählt. Neben Bruno Aecherli ist er der einzige des Fünfergremiums, der wieder kandidiert. Geiser ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seit 14 Jahren führt er als Selbstständiger in Aarau zusammen mit einem Geschäftspartner ein Telekommunikationsgeschäft.

Dranbleiben bei der Infrastruktur

Geiser spielt Korbball und jasst gerne. Ein Anliegen für die nächsten vier Jahre ist ihm die Weiterführung der Infrastrukturprojekte wie Schulhaus, Strassen, aber auch der Badi. Zudem gelte es Abwasser und Wasser im Auge zu behalten und die Investitionen mit der nötigen Weitsicht zu tätigen.

Willi Zürcher (34) kandidiert für den Gemeinderat Reiden, weil er nicht einfach die Faust im Hosensack, sondern etwas Konstruktives beitragen möchte im Gemeinderat Reiden. Der Chemielaborant und Laborleiter ist Delegierter der FDP Schweiz und seit fünfeinhalb Jahren Co-Präsident der FDP Reiden. Zweimal, 2007 und 2011, nahm Zürcher an den Kantonsratswahlen teil. Der aus Mehlsecken stammende freut sich über die zahlreichen Vereine in Reiden.

Der Wunsch nach Einheit

Er ist bei den Hornussern Hintermoos-Reiden und bei den Feldschützen Richenthal aktiv dabei. Zürcher wünscht sich im neuen Gemeinderat Einheit. Er schätzt auch die gute Lage Reidens, die Badi, und die Einkaufsmöglichkeiten.» Reiden biete zudem alles: «Neben dem Dörflichen gibt es auch noch viel Grün als Naherholungsmöglichkeit.»

Regina Gschwind (53), parteilos, IG Reiden, ist selbstständige Kauffrau und erledigt seit 1998 die Buchhaltung für kleinere Firmen. Politisch bezeichnet sie sich als «Newcomerin». Gschwind wohnt zusammen mit ihrem Ehemann in Reidermoos. In der Freizeit trainiert sie in einer Hundesportgruppe. Gschwind, die ursprünglich aus Solothurn kommt, wohnt seit zehn Jahren in Reidermoos. Sie sei in ihrem «nahen Umfeld angesprochen und ermuntert worden sich für den Gemeinderat zur Verfügung zu stellen».

Emad Eldin Ashour (46) ist parteilos und stammt aus Ägypten. Zurzeit ist er Hausmann. Ashour ist seit 1997 in der Schweiz, seit 2002 eingebürgert. Er arbeitete fast vier Jahre in der Badi Reiden als Badmeister. Zudem ist Ashour Informatiker. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder im Alter von 11 und 9 Jahren.

Esther Steinmann-Neeser (53) ist in Reiden geboren und aufgewachsen. Sie war zehn Jahre Mitglied der Schulpflege. Öffentlich stark gemacht hat sie sich etwa dafür, dass die Reider Oberstufenschüler weiterhin in Zofingen an die Bezirksschule durften. Steinmann arbeitet seit mehr als 25 Jahren als Tierärztin. Sie bezeichnet sich als integrativ und betont: «Man muss einen wertschätzenden Umgang haben miteinander.» Zu ihrer Wahl in den Gemeinderat Reiden meint sie: «Ich möchte mein Können einbringen.» Doch die Wahl liege beim Souverän.

 

 

 

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