Post erhebt Portopauschale auf ausländische Pakete

National | 18.09.2017 07:15, zto, 0 Kommentare

Wer Waren bei ausländischen Online-Händlern bestellt, muss mit unerwarteten Zusatzkosten rechnen. Sind die Lieferkosten nicht aussen auf dem Paket ersichtlich, kann die Post vom Empfänger eine Portopauschale verlangen.

bilder

Die Post will in Zukunft auf Pakete aus dem Ausland, bei denen die Lieferkosten nicht Aussen erwähnt werden, eine Portopauschale erheben.

Sind die Lieferkosten von im Ausland bestellten Waren nicht aussen auf dem Paket ersichtlich, könne die Post eine Pauschale für das Porto verrechnen, was dazu führen kann, dass die Freigrenze eines Warenwerts von 62.50 Franken überschritten wird. Das berichtete die NZZ am Sonntag.

 

Die Praxis wirkt willkürlich und sorgt bei den Kunden für Verärgerung. Bei der Post verweist man auf die «Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Importverzollung». Der Preisüberwacher bezeichnet die Pauschalen als «stossend», da sie von den Konsumenten nicht umgangen werden können.

 

Unglücklich ist dies laut der Zeitung insofern, als der Empfänger keinen Einfluss darauf habe, wie Händler im Ausland Pakete deklarieren und ob sie das Porto auf der Verpackung aufdrucken oder bloss im Lieferschein im Innern nennen. Fehle aber der Aufdruck, belaste die Post die von ihr angenommenen Portokosten in Form einer Pauschale. Diese sei abgestuft nach Region. Je weiter das Paket reise, desto höher sei sie. Daher seien diese Sonderkosten für Konsumenten weder planbar noch transparent.

Kommentare (0)

Kommentar schreiben